Hanföl – wertvoll und gesund

Hanföl – wertvoll und gesund

Hanfsamenöl (nicht zu verwechseln mit CBD Öl) ist ein gesundes Speiseöl und Pflanzenöl mit wertvollen Fettsäuren, welches zudem auch noch sehr beliebt ist. Dabei ist es vielseitig einsetzbar und kann in der Küche, wie auch zur Hautpflege genutzt werden. Hergestellt wird das außergewöhnliche Öl aus dem Nutzhanf Cannabis sativa und keine Angst, es wirkt nicht berauschend. Leider wird dies oft angenommen, obwohl keinerlei psychoaktive Stoffe darin enthalten sind.

Herstellung von Hanföl

Hanföl wird aus Hanfsamen hergestellt. Diese werden nach der Ernte schonend von der Schale getrennt und dann gepresst. Besonders wichtig ist hierbei die Kaltpressung, da so die wertvollen Inhaltsstoffe in vollem Umfang erhalten bleiben.

In der Regel geht man davon aus, dass nur lediglich 30 Prozent der Samen zu Hanföl werden. Dies heißt, dass rund 100 kg Hanfsamen benötigt werden, um 30 Liter Hanföl herzustellen. Die Presslinge, also die Reste, die daraus entstehen, werden oftmals als Futtermittel verwendet.

Hanföl sowie CBD ÖL selbst wirkt weder berauschend noch psychoaktiv. Es hat eine grüner Farbe, da in der Cannabispflanze ein sehr hoher Gehalt an Chlorophyll enthalten ist. Der Geschmack ist leicht nussig und sehr angenehm.

Hanfsamenöl wird nur aus Hanfsamen hergestellt. Es gibt jedoch auch Öle, die durch die Destillation der Blüten und Blätter hergestellt werden. Dies sind in der Regel ätherische Hanföle, die jedoch einen sehr hohen Gehalt an THC haben.

Die Geschichte des Hanfs

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen weltweit, und wie Funde zeigten, wurde die Hanffaser schon vor mehr als 30.000 Jahren genutzt. Die Geschichte des Hanfs ist sehr bewegend. Wer beispielsweise im 18. Jahrhundert keinen Hanf anbaute, musste mit hohen Strafen rechnen. Dann wurde Sie in den 1930er Jahren verboten, da sie Monster aus Menschen machen würde und mittlerweile werden die Verbote nach und nach gelockert.

Hanf diente früher vor allem dazu, Textilien, Schiffstaue und –segel sowie Papier herzustellen. Doch auch als Grundnahrungsmittel wurde der Hanf verwendet, um die wichtigen Mineralstoffe aufzunehmen. Vor allem im asiatischen Raum und selbst in Deutschland bis nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Hanfsamen ein wichtiges Nahrungsmittel, welches Energie liefern konnte.

Es wird angenommen, dass der Ursprung der Hanfpflanze in Zentralasien liegt und sich dann immer weiter ausbreitete. Obwohl Cannabis verboten wurde, hat die Cannabispflanze doch viele Vorteile. Es ist ein nachhaltiger Rohstoff, aus dem Textilien und Papier hergestellt werden können. Doch Hanf ist auch eine Alternative zu Erdöl und selbst in der Medizin wird bereits medizinisches Cannabis eingesetzt. Zudem laugt die Cannabispflanze die Böden nicht aus und ist umweltschonend.

Anwendung von Hanföl

Hanföl kann sehr vielseitig angewendet werden, je nach Anwendungsart, ist auch die Wirkung von Hanföl unterschiedlich. Dabei kann es zum Kochen ebenso genutzt werden, wie auch zur Hautpflege. Viele Nutzer schwören auf eine Hanföl Kur, in der über 2 bis 3 Wochen täglich 1 bis 2 Esslöffel Hanföl eingenommen werden. Diese Einnahme kann über das Essen aufgenommen werden oder aber das Hanföl wird pur verzehrt, was nicht jedermanns Sache ist.

Vor allem im Salat, in Dips oder über das Gemüse getröpfelt kann Hanföl die Speisen auf besondere Weise verfeinern. Der leicht nussige Geschmack ist angenehm und kann die leckeren Hanfsamen, die als Topping auf den Salat gegeben werden, geschmacklich noch verfeinern. Doch auch in Suppen oder Desserts ist das Hanföl sehr empfehlenswert und macht aus den Gerichten etwas ganz Besonderes.

Zudem kann Hanföl auch für die Hautpflege genutzt werden. Dabei ist die pure Verwendung ebenso möglich, wie auch als Basisöl für selbst hergestellte Hautpflegeprodukte. Sogar als Beigabe im Shampoo kann das Hanföl Kopfhaut und Haare verwöhnen.

Inhaltsstoffe von Hanföl

Hanf – Öl gemisch enthält eine Menge guter Inhaltsstoffe, die den Körper bei der Gesundhaltung unterstützen können. Daher ist es als Ergänzung zur täglichen Ernährung ein ideales Öl, welches auch noch lecker schmeckt.

Hanföl sowie Bio Hanföl besteht zu rund 80 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zudem sind pro 100 Gramm Hanföl folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Bis zu 50 g Linolsäure
  • Bis zu 20 g Alpha-Linolensäure
  • Bis zu 13 g Ölsäure
  • Bis zu 7 g Palmitinsäure
  • Bis zu 4 g y-Linolensäure
  • Bis zu 3 g Stearinsäure
  • Bis zu 2 g Stearidonsäure
  • eine menge an Gamma Linolsäure (die wichtig für den Menschlichen Organismus ist).

Außerdem haben 100 g Hanfsamenöl rund 800 kcal.

Wie sollte das Hanfsamenöl verzehrt werden?

Hanföl wird in der Regel kalt verzehrt. Daher ist es ideal für Dressings, kalte Soßen, Dips und auch, um es über das Gemüse zu tröpfeln. Auch in Müslis, Smoothies oder Kaltschalen ist das Hanföl sehr gut nutzbar. Geschmacklich kommt es besonders gut zur Geltung, wenn es auf frisches Baguette geträufelt wird. Zum Braten oder Kochen eignet sich das Hanföl nicht.

Hat Hanföl Nebenwirkungen?

Hanföl ist frei von Nebenwirkungen, weshalb auch Kinder oder Senioren von dem Öl profitieren können. Allerdings sollte vor dem Verzehr von Hanföl ein Arzt konsultiert werden, um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen. Zudem sollte der Blutdruck wie auch der Cholesterinspiegel beim Verzehr von Hanföl im Auge behalten werden.

Wie sollte Hanföl gelagert und aufbewahrt werden?

Die kleinen Hanfnüsse, egal ob geschält oder ungeschält, lassen sich sehr lange aufbewahren. Hanföl hingegen ist sehr empfindlich für Oxidation, da es ein naturreines Öl ist. Je höher der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, desto empfindlicher ist das Öl. Aus diesem Grund sollte die Flasche Hanföl nach Öffnung innerhalb von zwei Monaten verbraucht werden. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Oxidation nicht bereits früher einsetzt, da das Öl sonst sogar gesundheitsschädlich sein kann.

Unser Hanföl wird kalt gepresst und wird bereits in dunklen Flaschen geliefert. Hanföl, wie auch andere Öle sollten grundsätzlich kühl und dunkel gelagert werden. Zudem ist es sehr wichtig, die Flasche nach Gebrauch immer gut zu verschließen! Daher bieten wir unser Hanföl auch in kleinen Flaschen zu 250 ml an. Dieses ist schnell aufgebraucht und die Gefahr, dass es oxidiert, ist somit sehr gering.

Rezepte mit Hanföl

Mit Hanföl können leckerer Dressings, Dips oder andere Speisen zubereite werden. Hier eine kleine Auswahl an Rezepten mit Hanföl.

Basis Dressing mit Hanföl

  • 2 EL Hanföl
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Balsamico Essig
  • 1 Prise Zucker
  • Kräuter nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und über den Salat geben.

Avocado Brotaufstrich mit Hanföl

Auch im Brotaufstrich kann Hanföl wunderbar genutzt werden. Der Avocadobrotaufstrich kann aber auch hervorragend als Dip zu Fleisch eingesetzt werden.

  • 2 reife Avocados
  • 1 EL Hanföl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

  1. Die Avocados halbieren und den Kern entfernen.
  2. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und mit einer Gabel zerdrücken.
  3. Hanfsamenöl und Zitrone hinzugeben und alles gut vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen und genießen.

Mayonnaise mit Senf und Hanfsamenöl

Mayonnaise ist nicht nur für Pommes eine leckerer Dip. Auch zu Fleisch, zu Salaten oder einfach auf Brot ist eine selbst gemachte Mayonnaise eine Leckerei der besonderen Art.

  • 1 Tasse Hanfsamen
  • 1 EL Hanfsamenöl
  • 1 kleine Tasse Wasser
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Senfpulver
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer homogenen Masse mixen.

TIPP: Die Mayonnaise schmeckt hervorragend zu Kartoffeln oder Gemüse.

Hanföl Pesto

Pesto ist besonders beliebt. Wer einfach mal etwas Schnelles kochen möchte, ist mit Nudeln und Pesto super bedient. Doch auch über Antipasti gegeben, kann das Pesto eine hervorragende Möglichkeit sein.

  • 2 mittlere Zweige frischer Basilikum
  • 2 EL Hanfsamenöl
  • Etwas Rosmarin gemahlen
  • 50 g Pinienkerne
  • 15 k Sonnenblumenkerne
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • Bei Bedarf 15 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer zum Würzen
  • Einige Spritzer Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Pinien- und Sonnenblumenkerne in der Pfanne kurz anrösten.
  2. Alle Zutaten bis auf die Kerne und das Hanfsamenöl zu einer dicken Paste rühren.
  3. Kerne und Öl hinzugeben und alles gut vermischen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken.

TIPP: Pesto ist nicht nur für Nudeln gedacht. Auch auf frischem Baguette oder im Salat macht sich Pesto sehr gut.

Hanföl ist ein wertvolles und eines der gesündesten Speiseöle und Pflanzenöle mit wertvollen Fettsäuren, welches zudem auch noch sehr beliebt ist.

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