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Was ist Migräne?

Migräne bezeichnet plötzlich auftretende Kopfschmerzattacken, manchmal gehen diesen Attacken eine sogenannte Aura voraus. Diese äußert sich zum Beispiel durch Wahrnehmungsstörungen, flimmern im Gesichtsfeld oder sensorischen Beeinträchtigungen. Dazu kommen  Symptome wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit.  Eine von fünf Frauen und einer von fünfzehn Männern leiden unter Migräne – es ist also weiter verbreitet als viele Annehmen.

Warum nehmen Migräne-Patienten CBD?

Übliche Behandlungsmethoden für Migräne sind pharmazeutische Schmerzmittel, Antiemetika (um die Übelkeit zu stoppen) oder Triptana. Einige Studien haben gezeigt, dass der Konsum mit CBD einen positiven Effekt bei Migräne haben könnte. CBD wird aus der Cannabispflanze hergestellt, die bekanntermaßen einen Ruf als sehr starkes, natürliches Schmerzmittel hat. Dabei hat CBD keine berauschende Wirkung.
Migräne beginnt typischerweise in einem Teil des Gehirns, der als Hypothalamus bekannt ist. Migräne kann als Reaktion auf extremen Stress auftreten. Bei den meisten Menschen, die an Migräne leiden, ist die Konzentration des Neurotransmitters Serotonin zu gering.
Serotonin in niedrigen Konzentrationen kann die Erweiterung der Blutgefäße verursachen, was das Risiko von häufigeren Attacken erhöht. CBD stimuliert den 5-HT1A-Serotonin-Rezeptor1 und senkt dadurch das Risiko für Migräneattacken.
Eine Erklärung, wie CBD tatsächlich funktionieren könnte, und den durch Migräne verursachten Schmerz bekämpft, wurde von Dr. Ethan Russo in seiner Theorie des klinischen Endocannabinoid-Mangels gegeben. Diese Theorie legt nahe, dass bestimmte Krankheiten Reaktionen auf Mängel im Endocannabinoid-System sind. Dies ist ein Teil des Nervensystems, das Rezeptoren für die körpereigenen Cannabinoide (Endocannbinoide) und die pflanzlichen Cannabinoide, die aus Cannabis stammen, besitzt. Der Mangel an diesen biologischen Endocannabinoiden im Körper kann chronische Schmerzen verursachen, einschließlich Migräne2. Laut dem Neurologen Russo könnte CBD die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems regulieren und so den Schmerz lindern.

RTL-Moderatorin Eva Imhof nutzt CBD Öl gegen ihre Migräne

Wie sieht die Verwendung von CBD bei Migräne aus?

Wenn Sie CBD-Öl oral einnehmen möchten, geben Sie einfach einige Tropfen unter Ihre Zunge, bis es vollständig im Mund absorbiert wurde. Schlucken Sie es nicht sofort, sondern warten Sie kurze Zeit, um die Aufnahme zu erleichtern. Sie können es auch als Kapsel einnehmen oder es mit einem Getränk mischen.

Eine der Möglichkeiten, um die Effekte von CBD schnellstmöglich zu spüren, ist das Dampfen mit einer E-Zigarette. Dies könnte besonders dann empfohlen werden, wenn Sie eine sehr starke und plötzlich Migräne haben. Das Einnehmen von CBD über die Lunge ermöglicht es, dass der Wirkstoff direkt in den Blutkreislauf gelangt und somit viel schneller wirkt. Wenn Sie jedoch CBD zum ersten Mal anwenden, versuchen Sie es oral einzunehmen, indem Sie ein paar Tropfen CBD-Öl unter die Zunge geben. Es ist jedoch wichtig festzuhalten, dass die Einnahme von CBD keine Verbesserung der Schmerzen garantiert und dadurch Migräne auch nicht geheilt wird.

Viele Leute, die sich noch nicht mit Cannabidiol auskennen, glauben, dass CBD sie high machen kann. Beide Produkte (Vaporizer-Liquids und CBD-Öl) enthalten jedoch sehr wenig oder gar kein THC. THC ist der Wirkstoff in Cannabis, der eine berauschende Wirkung hat. CBD macht jedoch nicht high.

Was sind die Nebenwirkungen von CBD bei der Behandlung von Migräne?

Während CBD generell als sicher gilt, gibt es auch Menschen, die unter Nebenwirkungen zu leiden. Zu den Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Durchfall, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit und ein trockener Mund. Die Symptome waren jedoch eher selten und nicht so schwerwiegend, wie bei manchen herkömmlichen Medikamenten, die zur Behandlung von Migräne eingesetzt werden.

Vaping (Dampfen) von CBD kann, ähnlich wie alle anderen Liquids, die Lunge reizen oder Husten auslösen. Deshalb wird Vaping nicht empfohlen, wenn Sie an einer Lungenerkrankung leiden. Wenn Sie nie Probleme mit Ihrer Lunge hatten, können man Vaping durchaus in Betracht ziehen. Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Arzt, bevor Sie sich entscheiden, das CBD-Liquid zu dampfen.

CBD Dosierung bei Migräne

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die bei der Suche nach der perfekten Dosierung von CBD für Sie berücksichtigt werden müssen. Einige davon sind:

  • Ihr Gesundheitszustand oder Ihre Beschwerden
  • Wie ausgeprägt Ihre Beschwerden sind
  • Stoffwechsel
  • Wie Sie auf CBD reagieren
  • Körpergewicht
  • Empfindlichkeit gegenüber Cannabis
  • Ihre persönliche Körperchemie (einschließlich aller anderen Medikamente, die Sie einnehmen)

Basierend auf dem Leitfaden im Buch empfehlen wir die Step-Up Methode, bei der Sie die Dosis schrittweise erhöhen, bis die gewünschten Ergebnisse erreicht sind. Der im Buch verwendete Begriff ist „Titration“. Dies ist ein Begriff aus der Chemie, wobei die Dosis schrittweise erhöht wird, um eine langsame Anpassung zu ermöglichen. Mit dieser Methode passen Sie die Menge des Öls an Ihre individuellen Bedürfnisse an. Jeder Mensch ist anders und jeder reagiert somit unterschiedlich auf CBD.

Step-Up Methode

Wie oben Beschrieben hier unsere Empfehlung nach der Step-Up Methode. Für weitere Details zur Dosierung und alle nötigen Tabellen lesen Sie unseren Beitrag zur CBD-Dosierung:

  1. Entscheiden Sie sich zuerst für eine Mikro-, Standard- oder Makrodosierung. Leinow & Birnbaum empfehlen in ihrem Buch „CBD: A patient’s guide to Medical Cannabis“ bei Migräne mit einer Mikrodosierung zu starten (siehe Grafik). Vorsichtig kann die Dosierung auf eine Standarddosierung erhöht werden.
  2. Wenn Sie sich für eine der Dosierungstabellen entschieden haben, suchen Sie in der linken Spalte nach Ihrem Körpergewicht. Liegt es zwischen den dargestellten Angaben, orientieren Sie sich am näheren Wert.
  3. Starten Sie bei der niedrigsten Tagesdosierung unter Woche 1. Dies ist Ihre Startdosierung. Behalten Sie diese für eine Woche bei.
  4. Hören Sie auf Ihren Körper und machen Sie eventuell Notizen. Bei Bedarf können Sie anschließend die Dosis auf den nächsten Step (Woche 2) erhöhen, eine Woche beibehalten und so weiter. Die Tropfen müssen nicht auf einmal eingenommen werden. Es empfiehlt sich bei größeren Mengen, die Tropfen auf morgens, mittags und abends aufzuteilen.
  5. Sollten Sie negative Auswirkungen bemerken, reduzieren Sie die Dosis. Es geht nicht darum, die Dosis stetig zu erhöhen, sondern die ideale Dosis zu finden. Durch den Zwei-Phasen Effekt ist sowohl eine  zu niedrige, als auch eine zu hohe Dosis weniger wirksam.
  6. Wenn Sie eine Dosis gefunden haben, mit der Sie sich wohl fühlen, behalten Sie diese bei. Dies ist fortan Ihre Zieldosis.

Zu den Grafiken: Die Zahlen stehen für die Anzahl der Tropfen und die Konzentration vom CBD-Öl. Beispiel: 6 x 5 steht für sechs Tropfen vom 5% CBD Öl. CBD-Öl mit unterschiedlicher Konzentration kann substituiert werden (Beispiel: Vier Tropfen 15% CBD Öl entsprechen zwölf Tropfen 5% CBD Öl).

Tabelle Mikrodosierung: Anzahl Tropfen x CBD Öl Konzentration
Tabelle Standarddosierung: Anzahl Tropfen x CBD Öl Konzentration

Was sagt die Forschung über die Verwendung von CBD bei Migräne?

Neurowissenschaftler wie Ross und Russo forschen weiterhin, um die möglichen Vorteile der Verwendung von CBD-Öl bei Migräne zu untersuchen. Russo hat seine Auswirkungen auf der Grundlage des klinischen Endocannabinoid-Mangels erklärt, während Ross es selbst zur Behandlung ihrer Migräne verwendet und ihre gemeinnützige Organisation dazu nutzt, bei weiteren Forschungen und der Legalisierung von Cannabis zu helfen.

Darüber hinaus veröffentlichte die Europäische Akademie für Neurologie im Sommer 2017 eine Studie, die zu dem Schluss kam, dass CBD-Öl eine genauso effektiv Prophylaxe gegen Migräneanfälle wie ist wie andere Arzneimittelbehandlungen. Dabei konnte eine Verringerung der akuten Schmerzen bis zu 55% erreicht werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cannabinoide aufgrund ihrer antikonvulsiven, analgetischen, antiemetischen und entzündungshemmenden Wirkung eine vielversprechende Klasse von Verbindungen für die akute und prophylaktische Behandlung von Migräneschmerzen darstellen3.

Erfahrungsberichte von CBD-Nutzern bei Migräne

Erfahrungen von Nutzern der CBD-Produkte von Nordic Oil:


Ich bin super zufrieden ⭐⭐⭐⭐⭐

„Ich bin super zufrieden,meine Migränebeschwerden sind deutlich besser geworden bzw gänzlich verschwunden. Ich kann das Öl mit 5%igen Anteil nur empfehlen!“

Trustpilot-Bewertung von Katharina O.


Hervorragend ⭐⭐⭐⭐⭐

„Ich nehme das Öl jetzt seit 5 Monaten für meine Migräne.Seitdem hat sich die Stärke meiner Kopfschmerzen verringert. Auch die Lieferung klappt immer hervorragend.“

Trustpilot-Bewertung von Kerstin G.


Nach 45 Jahren Migräne…⭐⭐⭐⭐⭐

„Nach 45 Jahren Migräne wurden die Attacken mit Beginn der Wechseljahre immer schlimmer. Ich hatte zwei Jahre lang täglich Migräne und geholfen haben nur Triptane. Seit drei Monaten nehme ich nun CBD Kapseln, jeden Morgen zwei mit einem Schluck Joghurtdrink. Und ich kann bestätigen, dass sich bereits nach kurzer Zeit ein Wohlbefinden eingestellt hat, und dass jetzt die Migräne nachlässt. Ich bin natürlich noch nicht schmerzfrei, aber ich habe wieder absolut schmerzfreie Tage. Ich bin überzeugt, dass die Migräne weiter verschwinden wird, und nehme weiter CBD. Ich kann es nur empfehlen.“

Trustpilot-Bewertung von Sabine S.


CBD und Migräne ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich leide seit Jahren unter hormonell bedingter Migräne, sprich alle 4 Wochen bin ich für 3 Tage mit Migräne im Bett. Ich hab schon sehr viel ausprobiert und bin dann durch eine Bekannte auf CPD aufmerksam gemacht worden. Ich nehme es als Kur jetzt seit 8 Wochen täglich. Die letzte Migräne dauerte wieder 3 Tage, aber ich musste nicht mehr soviel Schmerzmittel nehmen. Die jetzige Attacke dauerte nur ein Tag. Ich bin echt begeistert, hätte damit wirklich nicht gerechnet und warte immer noch auf einen Rückfall.

Trustpilot-Bewertung von Lucky78


Erfahrungsaustausch auf Facebook

In der Facebook-Gruppe „CBD und CBD-Öl – Beratung und Erfahrung“ werden regelmäßig Erfahrungen ausgetauscht. Wenn Sie auch daran interessiert sind, klicken Sie hier und treten Sie der Gruppe bei.

Einzelnachweise

  1. Russo, Ethan B., et al. „Agonistic properties of cannabidiol at 5-HT1a receptors.“ Neurochemical research 30.8 (2005): 1037-1043. []
  2. Russo, Ethan B. „Clinical endocannabinoid deficiency reconsidered: current research supports the theory in migraine, fibromyalgia, irritable bowel, and other treatment-resistant syndromes.“ Cannabis and cannabinoid research 1.1 (2016): 154-165. []
  3. Leimuranta P, Khiroug L and Giniatullin R (2018) Emerging Role of (Endo)Cannabinoids in Migraine. Front. Pharmacol. []
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Dannie Hansen

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