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Das prämenstruelle Syndrom (PMS) kann aufgrund seiner zahlreichen Symptome sehr unangenehm sein. Einige davon verursachen schwerwiegende Beschwerden, die den Alltag der betroffenen Frauen extrem beeinflussen können. Sie treten jeden Monat auf und können mehrere Tage lang anhalten. Deshalb sollte man gut darüber informiert sein und wissen, wie man die Symptome effektiv behandeln kann, um wieder mehr Lebensqualität zu erreichen.

Was ist das prämenstruelle Syndrom?

PMS ist mit einer Vielzahl von Symptomen verbunden, unter denen Frauen im Zeitraum zwischen dem Eisprung und dem Einsetzen der Periode leiden. Die auftretenden Beschwerden sind sowohl körperlicher als auch emotionaler Natur, können von Frau zu Frau variieren und sich sogar in jedem weiteren Zyklus verändern.

Trotz seiner Variabilität, ist PMS normalerweise recht lästig und unangenehm. Deshalb suchen die meisten Frauen nach einer effektiven Lösung, um sich Erleichterung zu verschaffen. Es gibt sogar Fälle, in denen Frauen unter einer prämenstruellen Dysphorie (PMDD) leiden. Dabei handelt es sich um eine sehr ausgeprägte Form des PMS, welche die betroffenen Frauen unter Umständen extrem schwächt.

Diese Störung läuft im weiblichen Menstruationszyklus immer in der gleichen Art und Weise ab. Durch hormonelle Schwankungen im normalen und natürlichen Zyklus, kommt es zu einer Veränderung der Stimmungslage. Werfen wir nun einen Blick auf die möglichen Symptome, die mit einem PMS verbunden sein können.

Symptome des prämenstruellen Syndroms

Etwa 150 Symptome werden mit PMS in Verbindung gebracht. Die Art der Erkrankung und ihr Schweregrad unterscheiden sich von Frau zu Frau und können sich durch verschiedene Faktoren verändern, wie zum Beispiel den Lebensstil oder Stress.

Gemäß dem American College of Obstetricians and Gynecologists, leiden rund 85 % aller Frauen vor ihrer Regelblutung unter mindestens einem der Symptome. Dabei kann die Intensität von sehr mild bis extrem schwerwiegend reichen.

Normalerweise treten die Beschwerden eine oder zwei Wochen vor dem Einsetzten der Periode und sind ein Ausdruck dessen, was im weiblichen Körper vor sich geht. Bei den meisten Frauen sind die Symptome nur sehr gering ausgeprägt und zeigen sich in Form von leichten Krämpfen oder einem allgemeinen Unwohlsein, das den ganzen Tag anhalten kann.

In anderen Fällen können sie vor oder während der Menstruation eine heftige Achterbahnfahrt der Gefühle erleben. Dieser Zustand lässt sich meistens nicht so leicht kontrollieren. Zu den Krämpfen gesellen sich häufig noch Kopfschmerzen, Schwellungen und eine starke Empfindlichkeit der Brüste. Darüber hinaus kann es auch zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall oder Erbrechen kommen. Auch von einer Verminderung des sexuellen Verlangens wird häufig berichtet.

Weitere mögliche Symptome sind der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel, Erschöpfung, Schmerzen im unteren Rücken, Akne, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen, Ängste und sogar eine Gewichtszunahme.

CBD zur unterstützenden Behandlung der PMS Symptome

Cannabidiol Öl (CBD) hat sich als Produkt mit vielen tollen Eigenschaften offenbart. Sein Nutzen bei der unterstützenden Behandlung von verschiedenen Beschwerden und Gesundheitsproblemen, hat seine Popularität in den vergangenen Jahren gesteigert. PMS zählt zu den Beschwerden, die mit dem Öl effektiv gelindert werden könnten.

Cannabidiol zählt zu den vielen Cannabinoiden, die man in Cannabis nachweisen kann. Was man sich in Bezug auf dieses Öl unbedingt merken sollte, ist die Tatsache, dass es im Gegensatz zu Tetrahydrocannabidiol (THC) keine berauschende Wirkung hat. Ganz im Gegenteil haben mehrere Studien1 gezeigt, dass Cannabidiol die Behandlung von Angststörungen und Depressionen unterstützen könnte.

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Julie Holland ist eine Ärztin mit weitreichender Erfahrung auf dem Gebiet der Pharmakologie und Gründerin des gemeinnützigen Projekts „The Pot Book„. Dieses wurde ins Leben gerufen, um die Forschung zur therapeutischen Nutzung von Cannabis zu finanzieren. Laut ihrer Aussage könnte Cannabidiol sehr hilfreich sein, um die Beschwerden und das Unbehagen während der prämenstruellen Phase zu bekämpfen.

Seine angstlösenden Effekte halten an, und darüber hinaus entspannt es die Muskulatur. Dies könnte die körperliche und mentale Anspannung sowie später auftretende Unterleibsschmerzen lindern.

Täglich werden weitere Studien veröffentlicht, die auf die möglichen medizinischen Anwendungsbereiche von CBD und die dadurch mögliche Steigerung des täglichen Wohlbefindens hinweisen. Dabei kann es sich sowohl um die unterstützende Behandlung bestimmter Krankheiten handeln, oder um die Verbesserung der mentalen und emotionalen Gesundheit. Natürlich umfasst dies seinen Nutzen zur möglichen Linderung der PMS Symptome.

Cannabidiol Öl bei PMS: Symptom für Symptom


Im Jahr 2012 veröffentlichte das Journal of Experimental Medicine eine Studie an Mäusen, welche die Wirksamkeit der Öls bei der Bekämpfung von Entzündungen und Schmerzen demonstrierte. Heutzutage gibt es viele Menschen, die zur Linderung ihrer Schmerzen Cannabidiol einnehmen. Dazu gehören auch Schmerzen, die mit PMS in Verbindung stehen, wie Kopfschmerzen, Schmerzen im unteren Rücken sowie Muskel- und Gelenkschmerzen.

Ein wichtiger Vorteil für Frauen ist die Möglichkeit, die Anwendung von Analgetika zu reduzieren, da diese häufig Nebenwirkungen mit sich bringt.

Die wissenschaftliche Forschung hat auch die Anwendung des Öls bei Angststörungen bestätigt. Ein Bericht in der medizinischen Zeitschrift Neurotherapeutics weist darauf hin, dass es präklinische Beweise dafür gibt, die das Potenzial von Cannabidiol Öl zu unterstützenden Behandlung von Ängsten bestätigen. Studien haben gezeigt, dass Ängste gut auf die Anwendung dieses Öls ansprechen, unabhängig davon, ob sie eine Folge des PMS sind oder nicht.

Eine im Journal of Clinical Investigation publizierte Studie aus dem Jahr 2014 zeigt den Nutzen von CBD Öl zur Reduktion oder Vorbeugung von Akne. Dies liegt an den entzündungshemmenden Eigenschaften der Substanz. Das Auftreten von Akne beim PMS kann sehr ungelegen und nervig sein. Doch glücklicherweise kann Cannabidiol in diesen Fällen auch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Das Öl wirkt wie ein Balsam, spendet der Haut Feuchtigkeit und trägt zu deren Gesunderhaltung bei.

Dieses Symptom ist für Frauen mit am schwierigsten zu behandeln. Erfreulicherweise könnte Cannabidiol unterstützend bei der Behandlung der starken Stimmungsschwankungen während des PMS wirken. Dieser Effekt wurde durch Tierversuche in Brasilien bestätigt. Er hat sich außerdem als sehr nützlich bei der Reduzierung von Reizbarkeit erwiesen, wie Dr. Julie Holland festgestellt hat.

Häufig haben Frauen mit PMS keinen friedlichen und erholsamen Schlaf, was ihr Wohlbefinden am nächsten Tag beeinträchtigt. Eine Studie an Ratten aus dem Jahr 2013 kam zu dem Schluss, dass Cannabidiol Öl die Schlafzeit verlängern könnte. Darüber hinaus zeigte sich eine Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Schlaflosigkeit und anderen Schlafstörungen.

Obwohl es kein häufiges Symptom des PMS ist, leiden einige Frauen unter Übelkeit, Erbrechen und sogar Durchfall. Studien aus dem Jahr 2011 zeigen den positiven Effekt von Cannabidiol bei der Linderung von Magenbeschwerden. Das gilt auch für Krebspatienten bei Übelkeit durch eine Chemotherapie. Außerdem berichten viele Anwender darüber, dass ihnen eine geringe Dosis bei der Verdauung hilft, wenn sie übermäßig gegessen haben.


Zusammenfassend kann man sagen, dass Cannabidiol Öl bei der Linderung von PMS-Beschwerden sehr hilfreich sein kann. Verschiedene Untersuchungen bekräftigen dies, und Anwender berichten von zufriedenstellenden Ergebnissen.

Einzelnachweise

  1. R. de Mello Schier, Alexandre; P. de Oliveira Ribeiro, Natalia; S. Coutinho, Danielle; Machado, Sergio; Arias-Carrion, Oscar; A. Crippa, Jose; W. Zuardi, Antonio; E. Nardi, Antonio und C. Silva, Adriana. „Antidepressant-Like and Anxiolytic-Like Effects of Cannabidiol: A Chemical Compound of Cannabis sativa“ CNS & Neurological Disorders – Drug Targets (2014) []
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Dannie Hansen