CBD bei Depressionen
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CBD bei Depressionen
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CBD ist eine Abkürzung für Cannabidiol, einen Bestandteil von Cannabis (Hanf), dem die berauschende und süchtig machende Wirkung anderer Cannabisverbindungen wie Tetrahydrocannabinol (THC) fehlt. Auch in Deutschland erfreuen sich CBD-Produkte immer größerer Beliebtheit, insbesondere bei Leuten, die ihren Stresslevel senken möchten1.

Das aus Hanf gewonnene CBD ist in vielen Ländern legal, da Forschungen nahelegen, dass es viele gesundheitliche Vorteile für den menschlichen Körper habe. Der Hauptvorteil der oft verwendeten Hanfsorte Sativa ist, dass sie eine sehr geringe Konzentration an THC aufweist (in der Regel weniger als 0,2%).

Studien haben sowie in Tiermodellen, als auch am Menschen untersucht, wie das in der Hanfpflanze vorhandene CBD bei Depressionen und Angststörungen unterstützend wirken könnte 2 3 4.

Was sind Depressionen?

Depression ist eine schwere und häufige psychische Erkrankung, die sich negativ auf die Gefühle, das Denken und das Handeln auswirkt. Es kann eine prädisponierte Erkrankung sein oder das Ergebnis eines Traumas. Unabhängig von den Ursachen, sind die Symptome im Grunde die gleichen, einschließlich dem Verlust von Freude oder dem Interesse an Aktivitäten. Hinzu kommen häufig Veränderungen des Appetits, ein Verlust von Energie, Schlafstörungen, das Gefühl der Wertlosigkeit, Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen oder zu denken und mangelnde Konzentration. Glücklicherweise sind Depressionen in der Regel reversibel.

Die meisten Wissenschaftler sind sich einig, dass Depressionen durch die Verringerung von Neurotransmittern, wie Dopamin und Serotonin, in unserem Gehirn  verursacht werden. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich auf viele normalen Aktivitäten aus.

Was passiert im Gehirn bei CBD-Konsum?

Eine 2011 im British Journal of Pharmacology veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass der aktive Wirkstoff CBD auf die Übertragung von Serotonin-Rezeptoren in unserem Gehirn, einschließlich der 5-HT1A-Rezeptoren abzielen5. Die Verringerung der Absorption von Serotonin kann demnach zur Regulation im Zentralnervensystems beitragen. Weitere Studien sind jedoch notwendig.

Darüber hinaus schließt eine klinische Studie aus demselben Jahr6, dass CBD das Wachstum des Hippocampus stimulieren und damit die Bildung neuer Neuronen auslösen kann.

Was sind die möglichen Vorteile der Verwendung von CBD?



Eine wissenschaftliche Studie von 2015 7 über Behandlungsmöglichkeiten von Angstörungen vermutet, dass CBD Öl den Serotoninspiegel unseres Körpers beeinflusst. Bei Depressionen könnten die natürlichen Chemikalien im Gehirn durch Umwelteinflüsse oder physikalische Faktoren reduziert werden, die letztendlich die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Sobald der Serotoninspiegel erhöht ist, kann auch die Anzahl der Chemikalien zur Linderung von Depressionen und Angstzuständen erhöht werden.

Schlaflosigkeit ist ein häufiges Symptom bei Depressionen. Einige Forschungen deuten darauf hin, dass CBD auch Einfluss auf die Schlafqualität hat. Mehr dazu in unserem Artikel CBD bei Schlafstörungen.  

Ein wirksamer Weg, um die Symptome von Depressionen zu lindern, ist die Reduzierung neurologischer Entzündungen. Durch die Anwendung von CBD Öl zur Bekämpfung von Entzündungen8 könnte laut Untersuchungen der Verlust von Dopamin gestoppt und damit das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. 


Was sind die Nebenwirkungen von CBD?

Während CBD laut Weltgesundheitsorganisation als allgemein sicher gilt, können bei manchen Menschen Nebenwirkungen auftreten9. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Durchfall, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit und ein trockener Mund. Die Symptome treten jedoch eher selten auf und sind oft weniger schwerwiegend, als bei einigen herkömmlichen Medikamenten zur Behandlung von Depressionen.

CBD Dosierung bei Depressionen

Jeder Mensch ist anders, und jeder reagiert auch anders auf CBD. Die empfohlene Dosierung kann von Produkt zu Produkt sehr unterschiedlich sein, was beizeiten zu Verwirrung führt. Die Dosierung kann je nach dem Prozentsatz des verwendeten CBD Öls variieren. Grundsätzlich ist ratsam, mit einer niedrigen Dosis zu starten. Bei starken Symptomen kann die Dosierung über eine Woche hinweg langsam erhöht werden. Dies variiert von Nutzer zu Nutzer und sollte daher ärztlich überwacht werden. Für weitere Details zur Dosierung, siehe unseren Beitrag zur CBD Dosierung.

Wie könnte ich CBD einnehmen, wenn ich unter Depressionen leide?

Da Depressionen oft die Essgewohnheiten beeinflussen, könnten Sie in Erwägung ziehen, CBD-Öl unter Ihre Lebensmittel zu mischen. Die gebräuchlichste Methode ist jedoch, CBD unter die Zunge zu träufeln und eine Minute lang im Mund zu behalten. Die optimale Dosierung könnte ein entscheidender Faktor sein und muss individuell eingestellt werden.

Erfahrungsberichte von CBD-Nutzern mit Depressionen

Einige Nutzer der CBD-Produkte von Nordic Oil haben Ihre Erfahrungen auf der Bewertungsplattform Trustpilot veröffentlicht:


Ich müsste es noch 2 Wochen… ⭐⭐⭐⭐⭐

„Ich müsste es noch 2 Wochen länger einnehmen und dann nochmal bewerten. Es wirkt auf jeden Fall sehr entspannend,da ich ein nervöser Typ bin. Versuche damit meine Wechseljahresdepression besser in den Griff zu bekommen. Vielleicht muss ich die Dosis nochmal erhöhen. Also abwarten. Freundliche Grüße und euer Service ist Super!!! U. Schlömer“

Ich kämpfe seit 10 Jahren… ⭐⭐⭐⭐⭐

„Ich kämpfe seit 10 Jahren mit schweren Panikattacken, die mein Leben (falls man es noch so nennen konnte) sehr beeinträchtigt haben, lange Rede, kuzer Sinn…seit einem Monat nehme ich CBD, es hat seine Zeit gedauert, bis ich gelernt habe, wie ich es dosieren muss, und das muss jeder für sich feststellen, aber ich muss sagen, dass ich mich nach 10 Jahren wieder gut fühle. Ich habe keine anderen Produkte getestet, aber das von Nordic Oil hat bei mir seinen Zweck erfüllt.“

Trustpilot-Bewertung von C. Chriss


Erfahrungsaustausch auf Facebook

In der Facebook-Gruppe „CBD und CBD-Öl – Beratung und Erfahrung“ werden regelmäßig Erfahrungen ausgetauscht. Wenn Sie auch daran interessiert sind, klicken Sie hier und treten Sie der Gruppe bei.

Was sagen Studien über die Verwendung von CBD bei Depressionen?

Laboruntersuchung

Eine Studie, die 2015 in Spanien durchgeführt wurde, untersuchte im Modell an Mäusen die antidepressiven Effekte von CBD, sowie dessen Einfluss auf bestimmte Neurotransmitter10. Die Ergebnisse demonstrieren einen sehr schnell eintretenden antidepressiven Effekt. Serotonin und Glutamat Levels wurden abhängig von der Stimmung der Versuchsobjekte erhöht. Die Forscher schlagen vor, die Möglichkeiten für CBD als Antidepressivum näher zu betrachten.

Klinische Studien

Der angensehene Forscher, Dr. Samir Haj-Dahmane, leitender Neurowissenschafter an der University des Buffalo’s Research Institute on Addiction, schreibt, dass Cannabis und seine Komponenten helfen, Depressionen zu lindern und Stimmungen, insbesondere induziert durch chronischen Stress, zu stabilisieren, indem es paralimbische und limbische Bereiche im Gehirn des Patienten aktiviert.

Einzelnachweise

  1. „CBD-Öl: Das machen jetzt alle“ in „ZEIT Online“ https://www.zeit.de/2018/47/cbd-oel-cannabis-drogen-nahrungsergaenzungsmittel 
  2. Grotenhermen, Franjo. „Pharmacokinetics and pharmacodynamics of cannabinoids.“ Clinical pharmacokinetics42.4 (2003): 327-360. 
  3. R de Mello Schier, Alexandre, et al. „Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa.“ CNS & Neurological Disorders-Drug Targets (Formerly Current Drug Targets-CNS & Neurological Disorders)13.6 (2014): 953-960. 
  4. Réus, Gislaine Z., et al. „Administration of cannabidiol and imipramine induces antidepressant-like effects in the forced swimming test and increases brain-derived neurotrophic factor levels in the rat amygdala.“ Acta neuropsychiatrica 23.5 (2011): 241-248. 
  5. Ledgerwood, C. J., et al. „Cannabidiol inhibits synaptic transmission in rat hippocampal cultures and slices via multiple receptor pathways.“ British journal of pharmacology 162.1 (2011): 286-294. 
  6. Esposito, Giuseppe, et al. „Cannabidiol reduces Aβ-induced neuroinflammation and promotes hippocampal neurogenesis through PPARγ involvement.“ PloS one 6.12 (2011): e28668.
  7. Blessing, Esther M., et al. „Cannabidiol as a potential treatment for anxiety disorders.“ Neurotherapeutics 12.4 (2015): 825-836. 
  8. Nagarkatti, Prakash, et al. „Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs.“ Future medicinal chemistry 1.7 (2009): 1333-1349. 
  9. Iffland, Kerstin, and Franjo Grotenhermen. „An update on safety and side effects of cannabidiol: a review of clinical data and relevant animal studies.“ Cannabis and cannabinoid research2.1 (2017): 139-154. 
  10. Linge, R., Jiménez-Sánchez, L., Campa, L., Pilar-Cuéllar, F., Vidal, R., Pazos, A., … Díaz, Á. (2016). Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: role of 5-HT1A receptors. Neuropharmacology, 103, 16–26. 

Comments

  1. AvatarGabriele Riedl

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich leide unter Depressionen und einer Angststörung. Mein Arzt hat deshalb einen Kostenantrag für Cannabisan die Krankenkasse gestellt.
    Meine Frage:“wie oft wird dieser zugestimmt?
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriele Riedl

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