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Was ist Hautkrebs und warum die Anwendung von CBD bei Hautkrebs?

Hautkrebs zählt zu den häufigsten, am besten zu behandelnden, aber auch zu den tödlichsten Krebsarten. Er zeigt sich normalerweise als Hautläsion, die nicht verheilt, weiter wächst und auch Geschwüre ausbildet. Wird der Hautkrebs frühzeitig entdeckt, kann er oft sehr leicht durch die Entfernung des betroffenen Bereiches geheilt werden. Sobald der Krebs aber Metastasen gebildet hat, also Organe unterhalb der Hautoberfläche befallen hat, gestaltet sich dies schon schwieriger.

In den vergangenen Jahren erlangte die Anwendung von Cannabis und CBD Öl bei Hautkrebs zunehmende Aufmerksamkeit. Im Internet gibt es eine beeindruckende Vielzahl an Erfahrungsberichten von Leuten, die angeblich von CBD zur Unterstützung ihrer Krebsbehandlung profitiert haben.

Wohl jeder, der sich mit dem Thema CBD bei Krebs auseinandersetzt, wird über Erfahrungen mit dem Rick Simpson Öl stolpern. Dieser Mann wendete vor etwa 10 Jahren angeblich Cannabis Öl zur Behandlung seines Hautkrebses an. Anschließend half er einigen Tausend Patienten mit der gleichen Erkrankung. Außerdem machte er die Vorteile von Cannabis Öl zur unterstützenden Behandlung bei Krebs publik.

Sind diese Behauptungen realistisch? Sollten Hautkrebs-Patienten CBD Öl künftig als Teil ihrer Therapie in Betracht ziehen? Was sagt die Forschung zu diesem Thema? Dies sind nur einige Fragen, denen wir in diesem Artikel nachgehen werden.

Verschiedene Formen von Hautkrebs

Es gibt drei Haupttypen von Hautkrebs: das Melanom, das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Alle drei scheinen gut auf die Anwendung von CBD Öl anzusprechen. Es ist besonders interessant, wie die Anwendung von Cannabis Öl die Wirkung von konventionellen Behandlungsmethoden verbessern kann. Das bedeutet, dass Patienten mit Hautkrebs von CBD Öl profitieren könnten, unabhängig davon, ob sie ein Melanom, ein Basalzellkarzinom oder ein Plattenepithelkarzinom haben. Die moderne Forschung schlägt CBD Öl als unterstützende Maßnahme1 bei Hautkrebs vor, ohne damit die gängigen Therapiepläne zu gefährden.

Genau genommen, handelt es sich bei CBD um eine Komponente im Cannabis, die keine psychoaktive Wirkung hat. Die kontrovers diskutierte Pflanze ist auch als Marihuana bekannt und wurde in den vergangenen Jahrzehnten weltweit geächtet und verboten. Da CBD normalerweise aus Industriehanf (ebenfalls eine Cannabis-Sorte) gewonnen wird, begrüßen viele Staaten mittlerweile seine Anwendung, so lange es keine hohen Konzentrationen an THC aufweist. In den USA verkaufen viele Staaten CBD Produkte ganz legal.

Im Moment steht Cannabis Öl kurz vor der offiziellen Wiedereinführung in die moderne Medizin. Verständlicherweise nehmen die politischen Verwaltungen sich bei wissenschaftlichen Fortschritten viel Zeit und gehen sehr vorsichtig vor. Viele Patienten müssen deshalb bei Hautkrebs online nach CBD Produkten suchen. Das gilt vor allem für Orte, an denen die Legalisierung von Cannabis noch nicht voll durchgesetzt hat.

Rick Simpson Öl – Erfahrungsberichte bei Krebs

Rick Simpson ist ein bekannter Cannabis-Aktivist aus Canada. Er war einer der ersten öffentlichen Befürworter für die Behandlung von Krebs mittels Cannabis Öl. Er war nach der Heilung seines eigenen Hautkrebses davon überzeugt, nachdem die konventionelle Medizin zweimal versagte. Dies geschah um das Jahr 2003 herum, zu einer Zeit, als nur wenige Menschen wussten, dass konzentriertes Cannabis Öl eventuell verschiedene Krebsarten bekämpfen könnte. Als Rick davon hörte, entschied er sich dazu, es auszuprobieren. Er erzielte beeindruckende Ergebnisse durch die äußerliche Anwendung des Öls auf seine Läsionen. Er behauptet, dass er auf diese Weise seinen Krebs innerhalb einiger Wochen heilen konnte. Er veröffentlichte auch eine Dokumentation unter dem Titel „Run from the Cure“, in welcher er seine Geschichte ausführlich erzählt.

Nach der Behandlung seines Hautkrebses mit Cannabis Öl, verbreitete Rick Simpson diese Nachricht. Nebenbei heilte er andere Krebspatienten, indem er das Öl selbst extrahierte. Er baute Hanfpflanzen selbst an, was zum damaligen Zeitpunkt in Kanada noch illegal war. Er wurde verfolgt und floh schließlich nach Europa. Dort lebt er heute noch und setzt sich beharrlich für die Anwendung von Cannabis zur Krebsbehandlung ein. Er verrichtet seine öffentliche und humanitäre Arbeit sowohl vor Ort als auch auf seinen Internet-Plattformen. Dies führte im Lauf der Jahre zu einer recht großen Anhängerschaft und mehr Aufmerksamkeit.

Sind die Geschichten zum Rick Simpson Öl wahr? Gemäß der aktuellen medizinischen Forschung, und angesichts des dramatischen Wachstums, das dem Cannabis für die nächsten Jahre prophezeit wurde, könnte man davon ausgehen, dass seine Behauptungen tatsächlich stimmen.

Was sagt die medizinische Forschung zur Anwendung von CBD Öl bei Hautkrebs?

Jeder, der sich über die medizinische Forschung zum Cannabis Öl als mögliche Behandlungsmethode bei Krebs schlau machen möchte, wird im Internet jede Menge Informationen dazu finden. Bis heute wurde Cannabis intensiv studiert und lieferte vielversprechende Resultate. Diese führten bereits zur Entwicklung von Medikamenten auf der Basis von Cannabinoiden.

Es gibt kaum einen Grund, an Cannabis zu zweifeln, denn seine Komponente haben positive medizinische Eigenschaften, die bei der Behandlung von Krebs und vielen anderen körperlichen und psychischen Erkrankungen unterstützend wirken könnten. Um zu verstehen, wie dies möglich ist, können Sie sich erst einmal über das Endocannabinoid-System informieren.

Obwohl es erst in den letzten Jahrzehnten entdeckt wurde, handelt es sich um das größte System an Neurotransmittern im menschlichen Körper. Es scheint aus Zellebene eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung der körperlichen und geistigen Gesundheit zu haben. Es wird durch die einzigartigen Komponenten der Cannabispflanze aktiviert. Dazu zählen CBD, THC und verschiedene andere Cannabinoide. Diese scheinen Substanzen zu imitieren, die unser Organismus normalerweise selbst herstellt und die für die Gesundheit extrem wichtig sind2, und das unabhängig von den CB1 und CB2 Rezeptoren. Bis jetzt kennt man die genaue Funktionsweise nicht. Man nimmt jedoch an, dass die Komponenten die Produktion von reaktivem Sauerstoff in den Krebszellen anregen3.

Die Anwendung von CBD Öl bei Hautkrebs

Da reines CBD Öl sehr dickflüssig und schwer zu handeln ist, wird es manchmal mit einem Öl, wie zum Beispiel Kokosöl, verdünnt. Dies erleichtert das Auftragen auf die Haut und verbessert die Absorption. Einige Patienten verdünnen es auch mit Alkohol (Herstellung einer Salbe zum Einreiben), während andere das reine Öl direkt auftragen. Es scheint, dass die darin enthaltenen Cannabinoide sich positiv auf die kanzerösen Wunden auswirken. Sobald man das Öl aufgetragen hat, könnte sich schon nach wenigen Tagen eine Verbesserung zeigen.

Man sollte berücksichtigen, dass die Resultate von der jeweiligen Dosierung abhängen. Normalerweise braucht es stark konzentriertes Cannabis Öl, das regelmäßig und in ausreichender Menge aufgetragen wird, um den Zustand der Haut zu verbessern. Man sollte aber neben der äußerlichen Anwendung das CBD Öl auch einnehmen. Dies könnte das Immunsystem stärken4, die Nebeneffekte der konventionellen Krebsbehandlung mindern und deren Erfolgsquote erhöhen.

CBD Öl bei Hautkrebs: Welche ist die richtige Dosierung?

CBD Öl ist kaum toxisch und bringt keine stärkeren Nebenwirkungen mit sich5. Das sollte den Patienten die Angst vor einer möglichen Überdosierung nehmen. Wenn ein Patient tatsächlich eine positive Wirkung feststellt, sollte er ruhig eine Steigerung der Dosis in Betracht ziehen, um die Genesung zu beschleunigen.

Bitte beachten

Jeder Mensch ist einzigartig und die Reaktion auf das CBD kann recht unterschiedlich ausfallen. Die empfohlene Dosis kann bei jedem Produkt stark variieren, so dass es leicht zu Verwirrung kommen kann. Die Dosierung hängt auch immer von der jeweiligen Konzentration des CBD ab, also der angegebenen Prozentzahl. Für die meisten Menschen sind durchschnittlich 25 mg CBD am Tag ausreichend.

Bei stark ausgeprägten Beschwerden kann die Dosis langsam über eine Woche hinweg erhöht werden, bis eine Linderung der Symptome spürbar wird. Dies ist natürlich bei jedem Patienten anders und sollte beobachtet werden. Ausführliche Informationen zur Dosierung finden Sie in unserem Artikel zur Dosierung von CBD.

CBD ist sicher in der Anwendung, sowohl äußerlich als auch innerlich. Idealerweise sollte man auf beide Methoden setzen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Patienten, die sich im Rahmen ihrer Krebsbehandlung einer Chemo- oder Radiotherapie unterziehen, könnten CBD in ihre spezielle Ernährung mit einfließen lassen. Viele Studien zeigen, dass CBD die Nebenwirkungen der normalen Krebsbehandlung reduzieren könnte. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass sich die Überlebensrate dadurch erhöhen lässt6.

Die Anwendung von CBD Öl bei Hautkrebs bei Tieren

Es mag etwas verwunderlich klingen, aber CBD ist auch für Tiere mit Hautkrebs ein Thema. Medizinischer Cannabis wirkt bei Haustieren genau so wie bei Menschen7. Es scheint bei allen Wirbeltieren zu wirken, da es sich herausgestellt hat, dass sie ebenfalls ein Endocannabinoid-System haben.

Das CBD Öl, das bei Haustieren mit Hautkrebs zum Einsatz kommt, ist das gleiche Öl, das Menschen anwenden. Es wird auch auf die gleiche Art und Weise angewendet. Idealerweise trägt man das Öl direkt auf die Hautläsion auf, entweder pur oder verdünnt. Die Anwendung von CBD Produkten ist für Menschen und Tiere gleichermaßen sicher. Ähnlich wie bei der Behandlung von Menschen, sollte man die äußerliche Anwendung durch eine orale Einnahme ergänzen.

Abschließende Gedanken zu CBD bei Krebs

Hoffentlich haben diese Informationen Aufschluss über den Nutzen von CBD bei Krebs gegeben. Außerdem dürfte nun klar sein, dass man diese Cannabinoide nur in der Cannabispflanze findet. In den nächsten Jahren wird Cannabis in der Schulmedizin wohl immer populärer werden. Aber Patienten, die jetzt Hautkrebs behandeln müssen, können sich ein Abwarten nicht erlauben. Deshalb könnte es hilfreich sein, sich intensiver mit dem Endocannabinoid-System und seinem Einfluss auf die Behandlung von Krebs zu befassen.

Einzelnachweise

  1. G. Velasco, C. Sánchez und M. Guzmán. „Anticancer mechanisms of cannabinoids“ Current Oncology (2016) []
  2. John M. McPartland,Geoffrey W. Guy und Vincenzo Di Marzo. „Care and Feeding of the Endocannabinoid System: A Systematic Review of Potential Clinical Interventions that Upregulate the Endocannabinoid System“ PLoS One (2014) )).

    Es gibt viele medizinische Studien um herauszufinden, welche Verbindung es generell zwischen CBD und Krebs gibt. Das stimmt vor allem Patienten mit Hautkrebs hoffnungsvoll. Untersuchungen haben ergeben, dass Cannabidiol den programmierten Tod von Krebszellen fördern kann (( Ashutosh Shrivastava, Paula M. Kuzontkoski, Jerome E. Groopman und Anil Prasad. „Cannabidiol Induces Programmed Cell Death in Breast Cancer Cells by Coordinating the Cross-talk between Apoptosis and Autophagy“ Tumor Immunology and Immunotherapy (2011) []

  3. P. Massi, M. Valenti, A. Vaccani, V. Gasperi, G. Perletti, E. Marras, F. Fezza, M. Maccarrone und D. Parolaro. „5‐Lipoxygenase and anandamide hydrolase (FAAH) mediate the antitumor activity of cannabidiol, a non‐psychoactive cannabinoid“ Journal of Neurochemistry (2008) []
  4. Sayeda Yasmin-Karim, Michele Moreau, Romy Mueller, Neeharika Sinha, Raymond Dabney, Allen Herman und Wilfred Ngwa. „Enhancing the Therapeutic Efficacy of Cancer Treatment With Cannabinoids“ Frontiers in Oncology (2018) []
  5. José A. Crippa, Francisco S. Guimarães, Alline C. Campos und Antonio W. Zuardi. „Translational Investigation of the Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD): Toward a New Age“ Frontiers in Immunology (2009) []
  6. Paweł Śledziński, Joanna Zeyland,Ryszard Słomski und Agnieszka Nowak. „The current state and future perspectives of cannabinoids in cancer biology“ Cancer Medicine (2018) []
  7. Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen. „An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies“ Cannabis and Cannabinoid Research (2017) []
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Dannie Hansen