Was sind Ekzeme?

Das Ekzem, das manchmal auch als Dermatitis bezeichnet wird, ist eine entzündliche und juckende Hauterkrankung.

Die „National Eczema Organisation“ definiert diese Erkrankung wie folgt: „Ekzem ist ein Oberbegriff, der eine Gruppe von Erkrankungen umfasst, die trockene, gerötete, juckende und entzündete Haut verursachen.“

Wir müssen auf das größte Organ unseres Körper achten, das uns vor Hitze, Licht, Kälte, Staub usw. schützt. Daher erfordert die Aufrechterhaltung einer gesunden Haut eine Routine, um uns sowohl von innen als auch außen zu schützen.

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Hautkrankheiten wie Ekzeme können sich in jedem Alter aus genetischen, umweltbedingten, saisonalen oder lebensstilabhängigen Gründen entwickeln. In der Folge können der Schweregrad und die Behandlung des Ekzems auch je nach individueller Erkrankung variieren.

Abgesehen von der körperlichen Verfassung, den Schmerzen und dem Unbehagen, das ein Ekzem verursacht, wird auch die geistige und emotionale Gesundheit gestört, da die Ausführung alltäglicher Aktivitäten erschwert wird.

Lassen Sie uns also kurz die am häufigsten auftretenden Arten von Ekzemen näher betrachten.

Arten von Ekzemen

Studien zufolge sind das die am meisten verbreiteten Arten von Ekzemen:

Atopische Dermatitis (AD)

Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung, die mit Hautreizungen und Jucken verbunden ist, im Allgemeinen begleitet von Ausschlägen. Man sagt auch, dass sie durch eine Fehlfunktion des Immunsystems und Probleme mit der Hautbarriere verursacht wird.

Beispielsweise sind Gesicht, Hals, Arme, Beine, Hautfalten, Kniekehlen und Ellbogen Regionen, in denen die Atopische Dermatitis als erstes auftritt.

Kontaktdermatitis oder Allergische Kontaktdermatitis (AKD)

Eine AKD entwickelt sich normalerweise, wenn die Haut mit etwas in Berührung kommt, das eine allergische Reaktion auslöst. Auch der Kontakt mit bestimmten Chemikalien wie Reinigungsmitteln, Seifen, Bleichmitteln, Nickel, Schmuck, Parfüm, Tabak usw. kann die Haut reizen.

Auch der Kontakt mit einigen Pflanzen kann allergische Reaktionen auslösen. Zum Beispiel Parthenium-Pflanzen, Giftefeu, Amarant, Chrysantheme, Ambrosia, Englischer Wegerich und viele weitere.

Dyshidrose

Ein dyshidrotisches Ekzem verursacht ein brennendes oder juckendes Gefühl in Verbindung mit juckenden Bläschen. Es wird auch Handekzem genannt und tritt an Handflächen, Fingern, Füßen und Fußsohlen auf.

Neurodermitis

Diese ist auch als „Lichen simplex chronicus“ bekannt, die sich als dicker, schuppiger Fleck auf der Haut entwickelt, der oft durch zu starkes Kratzen und Reiben verursacht wird. Diese Erkrankung kann auch mit Psoriasis verglichen werden, wegen des übermäßigen Juckens im Gesicht, an den Armen, Achselhöhlen, Beinen, im Nacken, auf der Kopfhaut, im Anal- und Genitalbereich.

Psoriasis verursacht tendenziell einen schwächeren Juckreiz und bei einigen selteneren Arten auch ein starkes Brennen. Ekzeme hingegen können zu starkem Juckreiz führen, was zu heftigem Kratzen und blutenden Wunden führen kann.

Dr. Millstein

Nummuläres Ekzem

Auch als mikrobielles Ekzem bekannt, äußert sich das nummuläre Ekzem in scheibenförmigen Läsionen, die eine kreisförmige oder ovale Form haben. Das nummuläre Ekzem kann aufgrund von Hautallergien oder sogar Insektenstichen auftreten.

Seborrhoische Dermatitis

Diese wird durch eine Kombination aus Genetik, Hormonen und Mikroorganismen verursacht. Es handelt sich um eine nicht-allergische Erkrankung und beeinträchtigt daher das Immunsystem.

Studien zufolge sieht die seborrhoische Dermatitis aus wie die atopische Dermatitis. Daher bedarf es einer detaillierten Diagnose, um die Ursache zu bestimmen und eine geeignete Behandlung zu finden. Diese Erkrankung betrifft vor allem Menschen mit einem schwachen Immun- und Nervensystem, wie es z. B. bei Krankheiten wie HIV und Parkinson der Fall ist.

Stauungsdermatitis

Die Stauungsdermatitis ist eine Erkrankung, die durch eine schlechte Blutzirkulation in den Venen verursacht werden kann. Wenn man sie nicht behandelt, kann es zu Schwellungen und manchmal zum Austritt von Flüssigkeit kommen. Menschen mit Krampfadern sind generell anfälliger für diese Erkrankung.

Ursachen von Ekzemen

Studien besagen, dass die Ursachen des Ekzems noch unbekannt sind, aber es wird vermutet, dass es sich aufgrund genetischer und Umweltfaktoren entwickelt. Ekzeme sind jedoch nicht ansteckend.

Was also verursacht Ekzeme?

Zum einen sind es genetische Faktoren, die Ekzeme bei Säuglingen und Kindern verursachen. Sie sind aufgrund der Familiengeschichte anfällig für solche Erkrankungen, besonders wenn ein oder beide Elternteile diese Erkrankung haben.

Zum anderen können auch Umweltfaktoren Hauterkrankungen auslösen. Dazu gehört die Verwendung von Chemikalien wie Seifen und Reinigungsmitteln. Einige Menschen könnten durch den Verzehr von Fleisch, Gemüse, Pflanzen oder die Belastung durch Staub, Haustiere, Insektenstiche oder durch Bakterien, Mikroben, Viren, Pilzen, Schuppen usw. allergischen Erkrankungen ausgesetzt sein.

Darüber hinaus könnten hormonelle Ungleichgewichte bei Frauen aufgrund von Schwangerschaft oder unregelmäßigen Menstruationszyklen auch leichte bis chronische Ekzemsymptome auslösen.

Schon gewusst?

Eine Studie aus dem Jahr 2012, die sich auf die Besuche der Notaufnahme für Atopische Dermatitis (AD) in den USA konzentrierte brachte folgende Ergebnisse:

  • Die Kosten für Besuche in der Notaufnahme stiegen deutlich von 86.865.154 USD im Jahr 2006 auf 172.761.783 USD im Jahr 2012
  • Es scheint große gesundheitliche und sozioökonomische Ungleichheiten im Zusammenhang mit Besuchen in Notaufnahmen für atopische Dermatitis zu geben.

Laut einer großen Studie aus dem Jahr 2018, in der eine weltweite Erhebung der 12-Monats-Prävalenz der atopischen Dermatitis (AD) durchgeführt wurde, ergaben sich neue Erkenntnisse über globale Krankheitstrends. Man zog aus ihr folgenden Schluss:

  • Die AD-Prävalenzraten variierten weltweit von Land zu Land sowie je nach Altersgruppen sehr stark.
  • Die höchste Erkrankungsrate bei Erwachsenen wurde in China beobachtet. Südkorea weist sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen die höchsten Raten auf. Die höchsten AD-Raten im Säuglingsalter traten in Frankreich und im Vereinigten Königreich auf.
Hautpflege

Vorbeugung und Heilmittel

Sie kennen sicher das Sprichwort „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ Der niederländische Philosoph Desiderius Erasmus hat mit diesem Satz das Grundprinzip für beste Gesundheit geprägt!

Doch die Behandlung von Hautkrankheiten erfordert Zeit, Geduld und Konsequenz. Die eigenständige Behandlung und Pflege zuhause sind hier von wesentlicher Bedeutung und müssen in den Alltag integriert werden.

Einige gute Praktiken sind:

  • Lauwarme Bäder nehmen: Neue Studien empfehlen innovative Behandlungen wie z.B. die Nasswickel-Therapie, bei der die Behandlung drei lauwarme Bäder pro Tag umfasst, jeweils gefolgt von der Anwendung einer Feuchtigkeitscreme und der Versiegelung des betroffenen Bereichs mit einem Wickel oder einem feuchten Verband.
  • Halten Sie die Haut feucht: Eine Befeuchtung vor und nach jeder Dusche ist sehr wichtig, damit die Haut nicht austrocknet.
  • Wählen Sie Baumwolle und weiche, atmungsaktive Stoffe und vermeiden Sie eng anliegende Kleidung
  • Verwenden Sie zum Baden und Waschen eine milde Seife
  • Tupfen Sie die Haut mit einem Handtuch ab anstatt sie nach dem Baden trocken zu reiben.
  • Vermeiden Sie es, sich einem plötzlichen Temperaturwechsel auszusetzen, indem Sie sich vor Hitze und Kälte schützen.
  • Vermeiden Sie das Schwimmen in gechlorten Becken.
  • Wenn Sie empfindliche Haut haben ist es immer gut, die Fingernägel kurz zu halten, um Narben durch zu starkes Kratzen zu vermeiden.

Verschreibungspflichtige Cremes und Salben

Neben Selbstpflegemaßnahmen können Dermatologen bei Ekzemen generell Kortikosteroide verschreiben, die das Aufflammen kontrollieren, sowie Calcineurin-Inhibitoren, die auf das Immunsystem wirken. Sie können das Aufflammen eindämmen, haben aber schwerwiegende Nebenwirkungen, sodass man sie normalerweise nur dann anwenden würde, wenn andere Behandlungen versagen.

Darüber hinaus könnte die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten oder Opioiden zur Schmerzlinderung oder zur Verbesserung des Schlafs zu weiteren Komplikationen führen. Bevor Sie mit der Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln beginnen, ist es immer ratsam, die Wirkung und Qualität von Schmerzmitteln zu kennen, damit Sie wissen, was Ihr Ekzem auslöst.

Die Rolle von Cannabis in der Dermatologie

An dieser Stelle ist es angebracht, die Rolle von Cannabis bei der Behandlung von Hautkrankheiten mit einem Zitat von Dr. Piffard (1842-1910) zu unterstreichen, einem der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Dermatologie und Gründer der weltbekannten Zeitschrift „Jama Dermatology“.

Eine Pille Cannabis Indica zur Schlafenszeit hat in meinen Händen manchmal den unerträglichen Juckreiz eines Ekzems gelindert.

Dr. Henry Granger Piffard

Die Entdeckung des menschlichen Endocannabinoidsystems und der Rezeptoren ebnete den Weg für die Aufnahme von Phytocannabinoiden (die in der Cannabispflanze vorkommen) und deren Potenzial in der medizinischen Verwendung. Mehrere Studien haben sich mit der medizinischen Anwendung von Cannabis befasst. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studien haben zu tiefgreifenden Erkenntnissen über den therapeutischen Wert von Cannabis in der Dermatologie beigetragen.

  • Bei der Atopischen Dermatitis sind Symptome wie Juckreiz, trockene Haut und die Freisetzung von Histamin, einer Verbindung im Immunsystem, die den Juckreiz vermittelt, weit verbreitet.
    Cannabinoide haben jedoch eine starke juckreizstillende, antimikrobielle Wirkung und weisen entzündungshemmende Eigenschaften auf.
  • Die Anwendung von Cannabinoiden auf der Haut hemmte einer Studie zufolge die Aktivierung von Mastzellen. Die Mastzelle ist für die Histaminfreisetzung verantwortlich, die Juckreiz und Entzündungen verursacht.
  • Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 ist der kutane Cannabinoid-Signalweg tief in die Aufrechterhaltung der Homöostase der Haut, die Barrierebildung und die Regeneration involviert.
    Auch seine Dysregulation wurde mitverantwortlich gemacht für mehrere weit verbreitete Krankheiten und Störungen, z.B. atopische Dermatitis, Psoriasis, Sklerodermie, Akne, Haarwuchs- und Pigmentstörungen, Keratinerkrankungen, verschiedene Tumore und Juckreiz.
  • Es wurde festgestellt, dass CBD komplexe Anti-Akne-Wirkungen ausübt, indem es wachstums- und entzündungshemmend wirkt.
  • Es konnte gezeigt werden, dass CBD die Proliferation und Differenzierung menschlicher Keratinozyten unterdrückt und eine starke antibakterielle Wirkung ausübt.
  • Gemäß einer Beobachtungsstudie berichteten 3 Fälle von selbst initiierter Anwendung von CBD auf der Haut über eine schnellere Wundheilung, weniger Blasenbildung und Schmerzlinderung. Dies ist auf die entzündungshemmende Wirkung von CBD zurückzuführen.
  • Ebenso berichteten in einer anderen Studie drei Patienten, denen sublingual Cannabinoid-basierte Medikamente (CBM) pharmazeutischer Qualität verschrieben wurden, die THC und CBD enthielten, über verbesserte Schmerzwerte, verringerten Juckreiz und eine verringerte Gesamtaufnahme von Schmerzmitteln.
  • Ein Scoping-Review über Cannabinoide in der Dermatologie berichtet über die Fähigkeit von CB2, sowohl die Überreaktion der Haut als auch die Hemmung von Entzündungsreaktionen bei allergischer Kontaktdermatitis zu vermitteln. Diese Studie gibt einen Überblick über mehrere andere Fallstudien von Patienten mit verschiedenen Arten von Ekzemen und verschiedenen anderen Hautkrankheiten sowie über die therapeutische Anwendung von medizinischem Cannabis zur Behandlung.

Zusammenfassung

  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dermatologische Erkrankungen wie Ekzeme und Psoriasis zwar nicht lebensbedrohlich sind, aber die emotionale Lebensqualität beeinträchtigen.
  • Das immense Potenzial von medizinischem Cannabis bei der Behandlung von Hautkrankheiten ist eine ebenso gute Nachricht. Dieser Bereich erfordert jedoch ein großes Ausmaß an qualitativ hochwertiger Forschung und Studien sowohl auf klinischer als auch auf nicht-klinischer Ebene, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu fördern.
  • Obwohl in diesem Blog die Literatur über die Anwendung von CBD in der Dermatologie analysiert werden konnte, schließen die meisten Studien mit einer offenen Frage ab. Diese definiert somit die bestehende Wissenslücke im Bereich des medizinischen Cannabis für verschiedene therapeutische Bedingungen und eröffnet Möglichkeiten für weitere Forschung.

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